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WRN startet gleich doppelt

Am 6. Februar 2006 hat WRN (World Radio Network) gleich zwei DRM Dienste ins Leben gerufen. Mit Ausstrahlungen im 11m Band (26MHz) will WRN den Grossraum London mit einem 24 Stunden Programm bedienen und dabei das Ausbreitungsverhalten von DRM in städtischen Umgebungen erproben.

Gleichentags wurde auch der DRM Sendebetrieb aus Bulgarien aufgenommen. Mehrere KW Frequenzen sollen genutzt werden, um die Zielgebiete Grossbritannien und Irland zu erreichen.

Quelle: WRN


DRM Modellversuch im 11m Band

Seit dem 23. Januar 2006 läuft in Hannover ein Modellversuch zur Erprobung von DRM für den lokalen Bereich. Während jeweils einer Woche werden auf der Frequenz 26.045 MHz verschiedene Hörfunkprogramme öffentlich-rechtlicher und privater Veranstalter aus Niedersachsen ausgestrahlt. Mit diesem mehrmonatigen Versuch soll die Nutzbarkeit des 11m Bandes für den lokalen Rundfunk untersucht werden. Die Tests sollen später auch auf den UKW Bereich zur Erprobung von DRM+ ausgeweitet werden.


DRM Kurzwellentest an der Côte d'Azur

Zwischen 23. und 31. Januar 2006 führte der monegassische Operateur MCR (Monte-Carlo Radiodiffusion) DRM Tests auf der Kurzwellen-Frequenz 25.700MHz (11m Band) durch. Das Zielgebiet für diese Testausstrahlungen umfasste Monaco, Nizza und Cannes.


RMC testet DRM

Radio Montecarlo (RMC) testet DRM Ausstrahlungen auf der Kurzwellen-Frequenz 6175kHz. Zielgebiet dieser Testsendungen ist Frankreich. Die Ausstrahlungen erfolgen täglich zwischen 8 und 12 Uhr sowie zwischen 13 und 17 Uhr. Gesendet wird mit einer Leistung von 10KW.


Gleichwellentests der Deutschen Welle

Erstmals wird ein digitales DW-Programm auf derselben Frequenz von zwei Sendeanlagen gleichzeitig ausgestrahlt. Dadurch will man deutliche Empfangsverbesserungen erreichen.

Sogenannte Gleichwellennetze bieten einerseits grosse Vorteile, entsprechen andererseits aber auch grossen Herausforderungen. Im analogen Zeitalter waren Gleichwellennetze für Kurzwellenaussendungen ungeeignet. Bei der digitalen Technik hingegen können auch mit DRM die Vorteile der Gleichwellennetze effizient genutzt werden. Die Deutsche Welle testet weltweit erstmalig unter realistischen Betriebsbedingungen ein digitales Gleichwellennetz im Kurzwellenbereich.

Oberstes Ziel ist es, in einem definierten Zielgebiet eine möglichst stabile, gleich bleibende Signalstärke zu erreichen. Dies ist die Vorraussetzung für einen unterbrechungsfreien Empfang. Während bei analogen Kurzwellenübertragungen bei einem schwachen Signal das gesendete Programm im Rauschen versinkt, bleibt bei der digitalen Übertragung der Empfänger stumm, für den Hörer würde die Übertragung somit unterbrochen.

Wird nun ein synchronisiertes digitales Sendesignal auf gleicher Frequenz von zwei unterschiedlichen Standorten ausgestrahlt, geht die Zahl solcher Aussetzer deutlich zurück. Der Hörer stellt seinen DRM-Empfänger auf eine Frequenz ein und kann im Idealfall ohne Unterbrechung das Programm verfolgen, ohne dass es für den Empfänger eine Rolle spielt, von welcher der Sendeanlagen das Signal empfangen wird.

Die Deutsche Welle testet ihr Gleichwellennetz mit Ausstrahlungen von den Senderstandorten in Sines, Portugal und Wertachtal auf der Frequenz 7265kHz.


B5 aktuell via DRM

Seit dem 2. Mai 2005 verbreitet der Bayerische Rundfunk seinen Nachrichten- und Informationskanal B5 aktuell im DRM Regelbetrieb. Die Ausstrahlung erfolgt via Kurzwelle auf 6085 kHz (49m-Band) jeweils zwischen 6:00 bis 0:05 Uhr.

Eine Digitalisierung der Mittelwellensender des Bayerischen Rundfunks ist derzeit nicht geplant, da die Umrüstung auf DRM mit hohen Investitionen auf Senderseite verbunden wäre.


Zwei neue Privatradios in Sachsen-Anhalt via DRM

Das Angebot privater Hörfunkveranstalter in Sachsen-Anhalt wird um zwei weitere Spartenprogramme erweitert.

Das Programm "Truckradio" wendet sich auf der Mittelwellenfrequenz 531 kHz hauptsächlich an LKW-Fahrer. "Oldiestar Radio" ist künftig auf der Mittelwellenfrequenz 1575 kHz empfangbar.

Beide Programme werden für die Verbreitung den digitalen DRM-Standard nutzen.



DRM+ für UKW-Bereich

Das DRM-Konsortium hat beschlossen, den DRM-Standard für den Einsatz auf Frequenzen bis zu 120 MHz weiterzuentwickeln und damit auch die heute für UKW genutzten Frequenzen einzubeziehen. Ursprünglich wurde der DRM-Standard für den Lang-, Mittel- und Kurzwellenbereich konzipiert und war somit nur für Frequenzen bis 30 MHz ausgelegt. Mit der gleichen Kapazität, welche heute ein UKW-Programm einnimmt, könnten künftig etwa vier DRM-Programme ausgestrahlt werden. Marktreife Produkte werden aber voraussichtlich nicht vor 2009 verfügbar sein. DRM soll dabei nicht zu einem Konkurrenzprodukt für den DAB-Standard werden, sondern diesen sinnvoll ergänzen.


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