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Startschuss für "watcha"

Rechtzeitig zur Fussball Weltmeisterschaft wird MFD (Mobiles Fernsehen Deutschland GmbH) sein Angebot für DMB starten. Das Angebot umfasst folgende Programme:

ZDF
N24
Entertainment TV (produziert von ProSieben / Sat.1)
MTV
und das Hoerfunkprogramm bigFM 2see.

Geplant sind drei Ausbaustufen. Derzeit werden die Sendeanlagen aufgebaut, so dass der Empfang bis Ende 2006 in den meisten grossen Ballungsräumen Deutschlands möglich sein wird.

Den Start macht watcha am 30. Mai 2006 in folgenden Städten:

Berlin
Frankfurt a.M.
Köln
München
Stuttgart

watcha wird voerst über das Mobilfunkunternehmen debitel erhältlich sein. Der Zugang zum mobilen Fernsehen wird für eine monatliche Flatrate angeboten (24 Stunden am Tag, bei unbegrenzter Nutzungsdauer).

Die Verbreitung von watcha erfolgt im DAB/DMB-Standard. Technisch gesehen erweitert DMB den Hörfunkstandard DAB um audiovisuelle Inhalte. Für Video kommen dabei H.264, für Audio BSAC oder AAC+ und für interaktive Inhalte das Binary Format for Scenes (BIFS) zum Zuge. Eine zusätzliche Fehlerkorrektur sorgt für eine hohe Übertragungssicherheit im mobilen Einsatz.

DMB erweitert DAB, wodurch DMB die volle Funktionalität von DAB erbt. Es ist somit zudem ein Mischbetrieb aus konventionellen DAB-Diensten und -Formaten, mit neuen DMB-Videodiensten möglich.

Zwischen Handy-TV via DAB/DMB und UMTS-Angeboten besteht ein wesentlicher Unterschied: Über den Mobilfunkstandard UMTS ist derzeit kein Live-TV möglich, sondern nur der Empfang von Filmdateien. Was das kostet, hängt von der Grösse der Dateien ab. Ausserdem können nicht unbegrenzt viele Menschen innerhalb einer Mobilfunkzelle gleichzeitig UMTS nutzen. Und mehrere Anbieter müssen sich begrenzte Übertragungsraten teilen. Deshalb kommt es bei UMTS immer wieder zu Bildverlusten, Ruckeln und Übertragungsabbrüchen.

Neben dem DAB/DMB-Standard gibt es den vom Prinzip her verwandten DVB-H-Standard. Die Abkürzung steht für Digital Video Broadcasting-Handhelds, einer Übertragungstechnik, die ebenfalls für mobiles Fernsehen und Hörfunk auf dem Handy geeignet ist. Nach Einschätzung von Experten wird DVB-H allerdings frühestens in zwei Jahren marktreif sein, während DAB/DMB jetzt startet. Man geht davon aus, dass beide Standards in Zukunft nebeneinander existieren werden.

Weitere Informationen: www.watcha.de


MFD: Mobiles Fernsehen für Deutschland

Bereits mehrere Landesmedienanstalten haben die für den Betrieb einer DMB-Plattform ausgeschriebenen Übertragungskapazitäten der Firma "Mobiles Fernsehen Deutschland GmbH" (MFD) zugewiesen.

Im Rahmen eines dreijährigen Versuchsprojekts kann MFD somit die technische und wirtschaftliche Realisierbarkeit sowie die Akzeptanz des sogenannten "Handy TV" erproben. Der Sendestart erfolgt mit Beginn der Fussball WM an verschiedenen Spielorten.

In Kooperation mit den privaten Veranstaltern N24, MTV und ProSieben sollen vorerst ein Nachrichtenkanal, ein Musiksender sowie ein Unterhaltungskanal veranstaltet werden. Ausserdem sollen die drei Kanäle durch das Programm des öffentlich-rechtlichen ZDF ergänzt werden.

Das Programmbouquet wird ausserdem zwei Radioprogramme beinhalten: Das neue Format bigFM 2see des Veranstalters bigFM wird - versehen mit visuellen Elementen - Musik aus den Sparten Pop, Rock, Black und Urban anbieten. Das zweite Programm soll von Regiocast Digital veranstaltet werden und will sich als "Radioprogramm für die moderne Frau" etablieren.

Die Kapazitätszuweisung an MFD erfolgt aufgrund eines länderübergreifend koordinierten Ausschreibungsverfahren.


ARD für mobiles TV

Möglichst bald will die ARD mobiles und portables terrestrisches Fernsehen anbieten. Die Nutzung von DMB und DVB-H sei für die Grundversorgung unverzichtbar, heisst es in einer am 1. Dezember 2005 veröffentlichten Erklärung. Bereits in absehbarer Zeit will die ARD als grösster Hörfunk- und TV-Veranstalter in Deutschland ihre Programme auch für mobile Plattformen verfügbar machen. Wie schon bei DVB-T, sollen auch beim mobilen TV die verbreiteten Programme für jedermann frei empfangbar bleiben.


DMB Test in Paris

Im Rahmen eines 6-monatigen Testbetriebs werden in Paris via Kanal 11B (Band III) die TV-Programme TF1 und LCI im DMB-Standard übertragen. Im gleichen Paket finden sich auch die Radioprogramme Europe1 und Europe2.


DMB: Start zur Fussball WM 2006

Die Fussballweltmeisterschaft 2006 soll den Start von DMB (Digital Multimedia Broadcasting) in Deutschland markieren. Verschiedene Interessengruppen - darunter auch die beiden Unternehmen Samsung Electronics und T-Systems - beabsichtigen die Verbreitung von Bewegtbildern für Handies. Hierzu will man den DMB Standard nutzen. Die Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) muss nun prüfen, ob zunächst alle Austragungsorte der Fussball WM 2006 mit DMB versorgt werden können. Später ist auch eine Ausdehnung auf weitere Städte sowie auf Autobahnen vorgesehen. Bei entsprechender Akzeptanz werden nicht nur Pilotprojekte, sondern auch über die Dauer der Fussball WM hinausgehende Nutzungsmöglichkeiten angestrebt. Für die Realisierung dieser Projekte werden nun entsprechende DAB Kapazitäten länderübergreifend ausgeschrieben.


UK: Handy-TV über DAB-Netz

Der "virtuelle Mobilnetzbetreiber" Virgin Mobile startet gemeinsam mit BT Livetime einen Pilotversuch zur Übertragung von TV-Programmen auf Mobiltelefone. Hierzu soll das DAB-Sendernetz genutzt werden. Vorerst während vier Monaten sollen die Programme Sky Sports News, Sky News und der Musiksender "Blaze" für ein Testpublikum in London ausgestrahlt werden. Ausserdem werden über 50 Radioprogramme angeboten. Einen elektronischen Programmführer (EPG) wird das Paket ebenfalls umfassen. Weitere Projektpartner sind Microsoft, Sky Television, Arqiva (ehemals NTL Broadcast), HTC, GCap Media und der private DAB-Netzbetreiber Digital One.



DMB: Kooperation zwischen Bayern und Korea

Das südkoreanische Ministerium für Information und Kommunikation (MIC) und die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) haben eine enge Zusammenarbeit in Bezug auf die Weiterentwicklung von Digital Multimedia Broadcasting (DMB) vereinbart. In München wurde ein entsprechendes Memorandum of Understanding unterzeichnet.


DAB/DMB-Empfänger von ALAN Electronics

Mit ALAN Electronics setzt jetzt einer der führenden Hersteller von tragbaren Digital Radio Empfängern auch auf Digital Multimedia Broadcasting. Das Unternehmen präsentiert mit dem DMB/DAB-Receiver DMR 132 einen mobilen Handheld-Empfänger für unterwegs.

ALAN Electronics hofft auf Abstimmung der rechtlichen Rahmenbedingungen, damit DMB bereits zur Fussball Weltmeisterschaft 2006 bereit steht. Das enorme Potential von DMB könnte auch dem gesamten DAB-System zum Durchbruch verhelfen.


Cabvision: Entertainment in Londoner Taxis

Fahrgäste der berühmten Londoner Cabs können neu während der Fahrt aus sieben TV-Programmen auswählen. Zur Auswahl stehen die Themenbereiche Nachrichten, Sport, Musik, Fashion, Reise und Comedy. Die Programme werden via DMB ausgestrahlt. Finanziert wird das Angebot durch Werbeeinschaltungen.


DMB Pilotprojekt in Regensburg

Im Rahmen des DMB-Pilotprojektes der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) soll Regensburg im zweiten Halbjahr 2005 zur mobilen Multimedia-Stadt werden. Das auf zwei Jahre angelegte Pilotprojekt folgt der Devise "Erprobung, Entwicklung und Wachstum durch Innovation". Als Projektpartner beteiligen sich Endgerätehersteller und Inhalteanbieter gleichermassen wie Forschungs- und Entwicklungsinstitute sowie Netzwerkbetreiber.


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